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Warum du nicht weiterkommst, obwohl du weitergehst

Atmosphärisches Artwork „Chromatics“ von Ernestine Faux-Russ für Vortrag und Meditation mit Roland Sprung


Inspirationen zu meinen Veranstaltungen in Österreich im Juni 2026

ab Donnerstag, 12. Juni 2026 bin ich wieder in Graz und Klagenfurt und wie immerteile ich im Vorfeld sehr gerne meine Gedanken mit euch – heute zum Thema:


Warum du nicht weiterkommst, obwohl du weitergehst


Du wirst sehen und selbst erfahren: In einer Welt, die immer weniger kontrollierbar wirkt und gleichzeitig voller Informationen ist, entsteht bei vielen Menschen ein leiser Wunsch, dorthin zurückzukehren, wo sich das Leben einfacher und vertrauter angefühlt hat.


Vielleicht kennst du diesen Gedanken: „Ich will, dass alles wieder so ist wie früher. “Doch das ist keine Lösung, sondern oft ein Ausdruck davon, dass etwas im Hier und Jetzt schwer anzunehmen ist.


Vielleicht kennst du das auch: Etwas, das gerade geschieht, berührt dich auf eine Weise, die sich nicht allein durch dein gegenwärtiges Erleben erklären lässt. Etwas in dir reagiert, weil es dich an etwas erinnert, das du längst hinter dir lassen wolltest. So begegnet dir im Jetzt nicht nur das, was gerade ist, sondern auch das, was in dir noch nicht wirklich abgeschlossen ist.


Und vielleicht sehen wir am Ende unseres Lebens, wer wir geworden sind – und wer wir hätten sein können. Ein stiller, klarer Moment von Wahrheit.


Was sich beobachten lässt, ist eine kollektive Form von Lähmung und Erstarrung

in der menschlichen Psyche. Wir fühlen weniger. Oder das, was wir fühlen, zeigt sich eher

in Reibung, in Gereiztheit oder innerem Druck. Gleichzeitig wächst der Wunsch, dass alles

so bleibt, wie es ist. Erich Fried hat es einmal so formuliert:

„Wer möchte, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der möchte nicht, dass sie bleibt.“


Veränderung, die wir ausschließen, verändert uns – aber nicht zum Besseren. Wir schicken andere immer öfter in die Wüste und stecken dabei selbst den Kopf in den Sand. Wir sind gereizt und merken oft nicht, wie sehr sich unsere Sehnsucht nach echten Gefühlen aus diesem Mangel nährt. Wir sind gefühlsarm geworden oder leben das,was wir fühlen, eher in Reibung – wie ein unruhiges, ungesundes Feuer. Was uns nährt, ist nicht das, was wir – auf so vielen Ebenen immer schneller – in uns hineinfressen. Es ist das, womit wir uns ablenken.


Vielleicht kommt ein Moment, in dem du erkennst, dass das Feuer, durch das du gegangen bist, längst hinter dir liegt. Und vielleicht beginnt genau dort etwas anderes: kein weiteres Aushalten, sondern Innehalten. Ein Ankommen in dir.


Meine nächste Tour widmet sich genau diesem Punkt in dir – dem Moment, in dem du beginnst, dich selbst zu berücksichtigen. Es geht nicht darum, nostalgisch in die Vergangenheit zurückzugehen, sondern darum, zu erkennen, was gegenwärtig in dir ist.


Im Vortrag „Warum du nicht weiterkommst, obwohl du weitergehst“ entsteht ein Raum, in dem neue Möglichkeiten sichtbar werden, um in Zeiten von Krisen inneren Frieden zu entwickeln. In der anschließenden Meditation, in Einzelsitzungen und Seminaren

vertiefen wir das, was dort sichtbar wird.


Ich freue mich auf dich!

Dein Roland Sprung


Informationen zu allen Veranstaltungen in Graz und Klagenfurt findest du unter www.rolandsprung.com/termine-veranstaltungen


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