• Roland Sprung

Der Fels in der Brandung

Aktualisiert: Apr 5


Aktueller Text & Meditation zur Corona-Situation im März 2020

und Informationen zu meinen Veranstaltungen

Liebe Freunde und interessierte Menschen,

heute zunächst einige wichtige Informationen zu meinen Veranstaltungen:

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist es im Moment nicht möglich, meine Veranstaltungen in Österreiche sowie Healing Circle im Steinreich Berlin sowie Einzelsitzungen wie geplant durchzuführen, weshalb ich diese leider absagen muss.

Auch, wenn wir uns aufgrund der aktuellen Situation nicht persönlich sehen können:

Ich bin da.

Alle Einzelsitzungen finden jetzt über Skype oder als Telefon-Session statt. Du kannst ab sofort per E-Mail und telefonisch einen Termin mit mir vereinbaren unter E-Mail: info@rolandsprung.com Telefon: +49 (0)30 80 584 784

Zudem arbeiten wir gerade mit allen Kräften daran, einen Termin für einen Vortrag mit Meditation online in Form eines Webinars zur Verfügung zu stellen. Ob dies kurzfristig möglich sein wird, darüber informieren wir dich zeitnah per Newsletter und unter www.rolandsprung.com

Der Fels in der Brandung.

Bis vor ein paar Tagen noch im Urlaub, fand ich dort bei einem Spaziergang zufällig - einen Fels in der Brandung. Ich saß eine gefühlte Ewigkeit am Meer, vor diesem Stein und konnte meine Gefühle, Gedanken und alle anderen Regungen genauso beobachten, wie die Wellen kamen und gingen. Dabei wurde mir erneut bewusst, dass Alles kommt und geht, dass Alles in Wellenform geschieht - und vorüber geht. Nichts bleibt für immer. Mir wurde klar, dass Dasein sehr viel mit der Position, mit der Sichtweise zu tun hat, die ich gegenüber den Dingen und Ereignissen in meinem Leben einnehme. Bin ich außer mir oder in mir? Es geht darum herauszufinden, ob ich bin was ich erfahre oder ob ich bin was sich erkennt. Ich erkannte. Wenn ich mich weise sehe, verwandelt sich jede Sichtweise. Dieser Fels in der Brandung hat mich gelehrt, dass er immer schon da war, dass er immer da sein wird und ich frei bin, mich in ihm zu sehen. Davon beglückt fing ich an, alles das, was ich jemals an Weisheit, Kraft und Liebe gelernt hatte, in diesem Fels in der Brandung zu sehen. Und ich bat ihn aus ganzem Herzen anderen all das zu geben, was sie in sich bereit sind, zu erkennen.

Im Zentrum des Hurrikans ist Stille und es gibt einen Fels in der Brandung für - und vor allem in - Jedem von uns.

Meine Einladung zur Meditation.

Diesen wundervollen Ort, den Fels in der Brandung, habe ich auf Video aufgenommen und stelle ihn dir hier im Newsletter und hier auf meiner Website zur Verfügung.

Wenn du magst, meditierst du in deiner Art, kürzer oder länger, im Liegen oder Sitzen, ganz wie du möchtest: Die Erde spricht für sich. Vielleicht findest du Gefühle in dir, die du noch nicht kanntest, vielleicht setzt du dir Kopfhörer auf und überlässt du dich dem Hintergrundrauschen der Existenz, in Form der Wellen des Meeres, lässt deine Gedanken, Gefühle und alle anderen Phänomene kommen und gehen, vertraust dich deinem Atem an, verlierst den Boden unter deinen Füssen, fällst nach Innen in dein Herz und wirst so der Fels in deiner Brandung. Und wenn du möchtest, treffen wir uns dort. Ich freue mich auf dich.

Zum aktuellen Thema: Corona setzt Impulse für einen Wandel

Und nun möchte ich gerne meine ganz persönlichen Gedanken zu den aktuellen Ereignissen mit dir teilen und freue mich, wenn du dir einen Augenblick Zeit dafür nimmst:

Sicher ist viel geschehen. Und doch kommt es, spirituell betrachtet, darauf an, wo - in mir - ich all das betrachte, was geschieht - und wer ich darin bin. Gegenwärtig scheint alles ans Licht zu kommen und unser tatsächliches Verhalten spiegelt unsere bisher verborgenen Überzeugungen wider. Hochmut kommt vor dem Fall. Und Liebe - in jedem Fall. Vorausgesetzt, du erkennst dich darin.

Wer hätte vor zwei Wochen gedacht, dass wir - wenn wir gefühlt "im Arsch sind", dazu neigen, haufenweise Klopapier zu kaufen? Und wer hätte für möglich gehalten, dass dieser Virus schon jetzt mehr für den Klimawandel getan hat, als alle Zusagen der Politik?

Das hier ist eine Riesen-Sache und es geht darum, sie ernst zu nehmen. Deshalb neige ich weder zur Verharmlosung noch zu Verschwörungen, noch sehe ich mich als Profi in der Bewertung von Situationen. Mir geht es um Bewusstsein, um Inspiration.

Bei dem Virus geht es um etwas, was wir nicht sehen können - und um etwas, was wir nicht wollen. Solange wir den Virus für die Ursache halten, bekämpfen wir nur die Symptome, die er im Außen erzeugt. Wir sehen es als Krieg und bekämpfen in unseren herkömmlichen Glaubensmustern die Welt als Feindbild, beziehungsweise erheben den Feind in uns zum Weltbild. Wir bekämpfen alles, was uns so erscheint - weil wir es so sehen!

Innen wie außen, oben wie unten, im Kleinen wie im Großen. Wir müssen begreifen, dass unser Körper ein Abbild unseres Landes wie auch der darin lebenden Gesellschaft ist. Die Lungen der Erde sind auch ein Symbol der Lunge des Menschen. Verbrennen wir den Regenwald, entzünden wir vielleicht auch unser eigenes Atemwegssystem.

Lass uns doch einfach mal versuchen, den Virus nicht nur als ein Phänomen zu sehen, der nahezu alle Länder der Erde betrifft, sondern als die sichtbare Folge unseres Handelns, dass weltweit massive und so noch nie dagewesene Auswirkungen haben wird. Lass uns die Idee, dass - was für ein Wunder - jeder von uns dieser potentielle Virus ist, einmal in Betracht ziehen. Aber bitte eben nicht in einer destruktiven Form von Erschütterung (Weltuntergangsszenarien), sondern in einer ermutigenden, zu Kreativität und Handlung auffordernden Weise.

Ein Problem ist ja, dass viele Staaten, je nach Überzeugung ihrer Bewohner und ihrer gewählten Führung, bereits damit begonnen haben, sich wie in einem Krieg zu fühlen. Und wenn man den Kampf ums Klopapier im Supermarkt sieht - auch so zu handeln.

Kollektiv fällt uns die Idee, die Menschheit als Virus zu sehen, allzu leicht. Aber eben nicht uns selbst. Genauso, wie wir gerade entdecken, dass wir mehr Interesse daran haben, nur uns selbst zu retten - nicht jedoch die Menschheit. Sicher sind wir Menschen, bezogen auf die Erde, die Brandstifter, weil wir verlernt haben, mit dem Feuer umzugehen und nicht mehr wissen, was uns wirklich wärmt.

Ein weiteres Problem ist, dass wir selbst - wild - geworden sind. Jeder von uns gehört zu jener Spezies, die damit begonnen hat, dem Planeten und allen vor uns da gewesenen Geschöpfen mehr Schaden als Nutzen zuzufügen. Kein Wunder, dass ein Wildtier uns ansteckt - mit einem Virus, zu dem wir selbst wurden. Wild bekämpfen wir seitdem, was wir nicht sehen können (oder wollen). Wir bilden uns zur Not etwas ein, entwickeln Feindbilder, haben Angst, die wir - je nach Angebot und Fehlinformation - zur Panik steigern und verlieren dadurch völlig unseren Kopf. Was ist die Alternative?

Beherzt handeln!

Wenn du eine andere Perspektive mit etwas mehr Abstand einnimmst, dann lernst du, dich und die Welt an dem Ort einzusehen, an dem du dann ankommst - in deinem Herzen. Schon jetzt genießen viele Menschen die langersehnte Entschleunigung. Wenn du weder vor noch zurück kannst - dann geh nach Innen. Es ist der Weg vom Kopf ins Herz. Erinnerst du dich?

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

(Antoine de Saint-Exupéry)

Wenn du nur die auf Sichtbarkeit und rationales Handeln ausgerichteten Wege beschreitest, tust du das Gegenteil davon. Wenn du dich auf das Wesentlich besinnst, bekommst du statt eines heißen Kopfes ein wärmendes Herz - was in diesen Tagen eh schön wäre. Du nimmst Verbindung auf, gehst - anstatt dich selbst zu isolieren - auf eine innere Reise: Von deinen Symptomen bis zur Ursache dessen was in dir selbst auf der Strecke - und damit außerhalb deiner Mitte geblieben ist. Du bringst Liebe in dein Handeln, indem du dich völlig neu orientierst und ausrichtest und machst dich freiwillig auf den Weg in unsichtbare Bereiche, statt im Außen zu bekämpfen, was du in dir nicht sehen kannst. Die Erde kennt den Weg.

Lass dich anstecken:

Liebe ins Tun zu bringen bedeutet, nicht mehr nur theoretisch zu bleiben. Es bedeutet, in diesen Tagen anzuwenden, was du gelernt hast. So kann der dringend erforderliche innerer Rückzug dein Weg der Freiheit sein. Auch in Form einer vorübergehenden Einschränkung, die freiwillig geschieht. Beteilige dich nicht an all den Geschichten, die irgendjemand erzählt. Sei verbindlich, atme, orientiere dich neu. Mach dich auf den Weg nach Innen. Wo sonst wolltest du jetzt auch hingehen? Finde selbst heraus, wozu dich diese Phänomene auffordern. Schreib es auf. Mach es für dich.

Mit friedlichen Grüßen

und Wünschen des reinen Glücks,

Roland Sprung


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